Tag für neue Mitarbeitende in unseren Schulen am 11.3.2026
Am Mittwoch, den 11. März 2026 luden wir alle neuen Mitarbeitenden unserer vier Schulen in denen wir Schulträger sind, nach zwei Jahren zu uns in die Mähdlegasse, ein. Das sind die Schule für Sozialbetreuungsberufe Bregenz, Kathi Lampert Schule für Sozialbetreuungsberufe in Götzis mit dem neueröffneten Sozialpädagogischen Kolleg, die Schule für Hör- und Sprachbildung am Vbg. Landeszentrum für Hörgeschädigte und die PAEDAKOOP Schule (Sozialpädagogische Schule) in Schlins.
Neben den Schulleiter:innen bzw. Schulverantwortlichen und den sechs Frohbotinnen waren zwanzig neue Mitarbeitende der Einladung gefolgt. Bei den ca. 120 Mitarbeitenden gibt es immer wieder einen Wechsel.
Bei Kuchen und Kaffee in gemütlicher Atmosphäre kam bereits der erste Austausch zustande und wir haben mit einer kurzen Vorstellrunde begonnen.
Das Impulsreferat von den beiden Vertreterinnen des Schulträgers, Gerda Willam und Brigitte Knünz, gab einen Einblick in die Spiritualität der Gemeinschaft, in die Aufgaben des Schulträgers sowie in das größere Netzwerk von Schulen und sozialen Einrichtungen, in denen wir als Gemeinschaft Verantwortung tragen.
Nach der Pause erfolgte der Austausch in drei Gruppen mit jeweils zwei Frohbotinnen. In unserer Gruppe erzählten die TeilnehmerInnen von ihren Aufgaben und was sie bewegt hat, sich in der jeweiligen Schule zu bewerben. Überrascht und erfreut zeigten sich einige über die enge Verwobenheit der Schulen untereinander und dem gemeinsamen Wunsch, mit benachteiligten Menschen zu arbeiten.
Ebenso konnten manche Fragen geklärt werden. So informierte z.B. der Schulleiter der Kathi-Lampert-Schule über den Hintergrund des Namens seiner Schule: Katharina Lampert war keine Berühmtheit, sie war eine junge Frau, die die Nazis ermordeten, weil sie behindert war und diese ihr Leben als Bedrohung ansahen. Katharina Lampert war erst 21 Jahre jung, als sie umgebracht wurde. Sie bekam nie die Möglichkeit, ihr Leben als erwachsene Frau zu leben.
In der anschließenden Gruppendiskussion kam auch die Frage auf, wie es mit den Schulen weitergeht, wenn wir in der Gemeinschaft nur mehr „wenige“ sind. Wir als Gemeinschaft sind zuversichtlich und vertrauen darauf, dass es immer Menschen geben wird, die „unsere Schulen“ in unserem Sinne weiterzuführen werden, wichtig ist es, dass wir offen dafür sind und ein entsprechendes Netzwerk bilden.
Es war faszinierend zu sehen, wie die Mitarbeitenden sich für andere Menschen einsetzen und auch über die eigene Schule hinaus mit den anderen Schulen in Kontakt kamen, dabei Gemeinsamkeiten entdeckten und sich gegenseitig ermutigten und motivierten. Es ist wunderbar, dass durch sie die Anliegen und der Auftrag unserer Gemeinschaft weitergetragen wird.
Waltraud Walser und Gerda Willam