Pfingsttagung am 9.6.2014

Hoffnungsvoll und stärkend soll die Pfingsttagung von Freundeskreis und Frohbotinnen werden, dies war bei der Themensuche klar. Und bald war auch klar, dass dies mit dem apostolischen Schreiben „Evangelii gaudium“ von Papst Franziskus erreicht werden konnte.

Prof. Dr. Halbmayr aus Salzburg hat uns bei dieser Pfingsttagung nicht nur die großen Züge des Papstschreibens in sehr anschaulicher Weise näher gebracht, sondern auch dargestellt, was alles so umwälzend anders ist bei Papst Franziskus im Vergleich mit seinen Vorgängern. Unübersehbar sind seine Worte, die so übereinstimmen mit den Zeichen, die er immer wieder setzt.

Anhand von sechs Schwerpunkten aus Evangelii gaudium haben sich Freunde und Frohbotinnen mit dem Visionären darin in Kleingruppen ausgetauscht. Nur zwei Aspekte seien als Beispiele dafür herausgegriffen.
Gleich zu Beginn schreibt Papst Franziskus von der Freude, die die Beziehung zum Evangelium, also zur Botschaft Jesu, auslöst. Es brauche nur den Entschluss, sich von Christus finden zu lassen. In unseren Freundeskreis- und Frohbotinnengruppen lesen wir gemeinsamen aus der Bibel und erfahren dabei Freude, Kraft und Ermutigung, in diesem Sinne unser Leben auszurichten. Eine Erfahrung, die alle als kostbaren Schatz erleben.
„Jeder Christ und jede Gemeinschaft ist berufen, Werkzeug Gottes für die Befreiung und die Förderung der Armen zu sein“ (EG 187). Worte und Taten brauchen eine Übereinstimmung, möchten wir glaubhaft sein. An diesem Pfingstmontag habe ich in den Pausengesprächen gespürt, wie lebendig und vielfältig der Einsatz für Benachteiligte bereits ist: Im Aufbau eines Weltladens, im Engagement für Asylwerbende, in der Trauerarbeit, in der Krankenbegleitung uvam.

Bei der gemeinsamen Eucharistiefeier, die vom „Evensong“ musikalisch gestaltet wurde, ist ein neues Mitglied in den Freundeskreis augenommen worden. Die Oberösterreicherin Maria Fischer ist dazu mit ihren drei Kindern extra ins Ländle gereist. Da sie schon sehr lange mit den Frohbotinnen verbunden ist, freut es besonders, dass dies Nähe nun so nochmals gestärkt ist.

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